Danke für den Artikel, der die Problematik auf den Punkt bringt. In meinem persönlichen Umfeld kenne ich viele Frauen, die trotz eines guten Abschlusses an einer Universität, langen Auslandsaufenthalten usw., keine langfristige Stelle bekommen oder durch ständige Arbeitsverträge im Niedriglohnbereich ihr Einkommen sichern müssen. Zu meiner persönlichen Erfahrung gehört, dass man als Frau oft nur den Männern "zuarbeitet" und dass man sich trotz manchmal besserer Leistungen stets begründen muss. In vielen Vorstellungsgesprächen musste ich mich stets für meine Leistungen rechtfertigen. Die Kinderfrage hing dabei immer wie ein Damoklesschwert über mir und wurde auch (obwohl das eigentlich nicht rechtens ist) konsequent gestellt. Aus Angst die Stelle nicht zu bekommen, schlängelte man sich um die Frage. In der Regel entschied man sich dann für einen Mann, der schlechtere Noten oder Qualifikationen hatte (obwohl ich das natürlich verallgemeinern will). Es kann einfach nicht sein, dass man als Frau immer doppelt soviel leisten muss und dafür noch weniger verdient. Ich habe mich trotz eines sehr guten Studiums, nach jahrelanger Billigbezahlung, für eine weitere Ausbildung entschieden. Mich ärgert, dass viele Frauen trotz einer sehr guten Bildung mit, aber auch ohne Kinder, oft im weiten Arbeitsmarkt untergehen und dann Jobs machen, für die sie sich nicht so hätten abmühen müssen.
Danke für den Artikel, der die Problematik auf den Punkt bringt.
AntwortenLöschenIn meinem persönlichen Umfeld kenne ich viele Frauen, die trotz eines guten Abschlusses an einer Universität, langen Auslandsaufenthalten usw., keine langfristige Stelle bekommen oder durch ständige Arbeitsverträge im Niedriglohnbereich ihr Einkommen sichern müssen. Zu meiner persönlichen Erfahrung gehört, dass man als Frau oft nur den Männern "zuarbeitet" und dass man sich trotz manchmal besserer Leistungen stets begründen muss. In vielen Vorstellungsgesprächen musste ich mich stets für meine Leistungen rechtfertigen. Die Kinderfrage hing dabei immer wie ein Damoklesschwert über mir und wurde auch (obwohl das eigentlich nicht rechtens ist) konsequent gestellt. Aus Angst die Stelle nicht zu bekommen, schlängelte man sich um die Frage. In der Regel entschied man sich dann für einen Mann, der schlechtere Noten oder Qualifikationen hatte (obwohl ich das natürlich verallgemeinern will).
Es kann einfach nicht sein, dass man als Frau immer doppelt soviel leisten muss und dafür noch weniger verdient.
Ich habe mich trotz eines sehr guten Studiums, nach jahrelanger Billigbezahlung, für eine weitere Ausbildung entschieden. Mich ärgert, dass viele Frauen trotz einer sehr guten Bildung mit, aber auch ohne Kinder, oft im weiten Arbeitsmarkt untergehen und dann Jobs machen, für die sie sich nicht so hätten abmühen müssen.